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Vernunft am Ende? Populismus (Diskussion)

Das Seminar für Allgemeine Rhetorik lädt in Kooperation mit der Wochenzeitung DIE ZEIT zu einer Podiumsdiskussion zum Thema „Populismus“ ein.
Im Audimax der Uni Tübingen (Neue Aula) werden vier Experten zu Wort kommen, die das Phänomen des Populismus aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten, analysieren, abmessen. Moderieren werden Prof. Dr. Olaf Kramer (Seminar für Allgemeine Rhetorik) und Andreas Sentker (Leiter des Ressorts Wissen der ZEIT).

Diskutanten:
Dr. Georg Eckmayr
Prof. Dr. Karin Priester
Prof. Dr. Lothar Probst
Prof. Dr. Hans-Jürgen Puhle
moderiert von Prof. Dr. Olaf Kramer (Seminar für Allgemeine Rhetorik, Universität Tübingen) und Andreas Sentker (ZEIT)

Call for Papers: Visuelle Rhetorik (SaTüR)

SaTüR 2018 in Salzburg: Visuelle Rhetorik

Von 1. bis 2. Juni 2018 finden in Salzburg die 10. Salzburg-Tübinger Rhetorikgespräche (SaTüR) statt.

  • Beginn: Freitag, 1. Juni ca. 14 Uhr
  • Ende: Samstag, 2. Juni mittags
  • Veranstaltungsort: Universität Salzburg, FB Altertumswissenschaften/Alte Residenz
  • Tagungsbeitrag 30 Euro (Studierende 15 Euro)

Wie in Tübingen bei den letzten SaTüR 2017 beschlossen, wollen wir über visuelle Rhetorik sprechen. Ähnlich wie bei den SaTüR 2016 sollen Veranstaltungen unterschiedlichen Formates möglich sein: Vorträge, auch ganze Panels, Workshops und anderes, je nach Ihren Vorschlägen.

Das Thema selbst gehört zu den zentralen Aufgaben der Rhetorik: wie kann neben dem und ohne den sprachlichen Code der analoge, also bildliche Code für die Überzeugung und affektische Beeinflussung genutzt werden?

Beiträge zu diesem Thema können also entweder
— Beispiele visueller Rhetorik und neue bildrhetorische Forschungen vorstellen;
— theoretische Grundlagen in der Rhetorik untersuchen;
— danach fragen, ob es so etwas wie einen Bildakt gibt;
— oder auch bildliche Mittel wie die Metapher in Rede und Dichtung analysieren.

Auch das innere Bild kann untersucht werden: etwa
— welche Rolle es beim Einstudieren einer Rede oder bei der Stimmarbeit spielt;
— und wie es auf die eigene Persönlichkeitsentwicklung Einfluss nimmt.

Titel und kurze Inhaltsbeschreibung (maximal 300 Wörter) bitte bis zum 1.März 2018 an Prof. Dr. Schirren und PD Dr. Nadia Koch an rhetorik@sbg.ac.at

Prof. Dr. Olaf Kramer, Dr. Thomas Susanka, Sandra Teschow: Science Notes Magazin, Projektvorstellung

Herzliche Einladung zur Projektvorstellung des Science Notes Magazins im Rahmen des Institutskolloquiums.

Dr. Maren Jäger (Berlin): Brevitas – zwischen perspicuitas und obscuritas. Zur Kürzemaxime in der antiken Rhetorik

Herzliche Einladung zum Vortrag von Frau Dr. Jäger, der im Rahmen des Institutskolloquiums stattfindet.

SaTüR: Visuelle Rhetorik

SaTüR 2018 in Salzburg: Visuelle Rhetorik

Von 1. bis 2. Juni 2018 finden in Salzburg die 10. Salzburg-Tübinger Rhetorikgespräche (SaTüR) statt.

  • Beginn: Freitag, 1. Juni ca. 14 Uhr
  • Ende: Samstag, 2. Juni mittags
  • Veranstaltungsort: Universität Salzburg, FB Altertumswissenschaften/Alte Residenz
  • Tagungsbeitrag 30 Euro (Studierende 15 Euro)

Wie in Tübingen bei den letzten SaTüR 2017 beschlossen, wollen wir über visuelle Rhetorik sprechen. Ähnlich wie bei den SaTüR 2016 sollen Veranstaltungen unterschiedlichen Formates möglich sein: Vorträge, auch ganze Panels, Workshops und anderes, je nach Ihren Vorschlägen.

Das Thema selbst gehört zu den zentralen Aufgaben der Rhetorik: wie kann neben dem und ohne den sprachlichen Code der analoge, also bildliche Code für die Überzeugung und affektische Beeinflussung genutzt werden?

Beiträge zu diesem Thema können also entweder
— Beispiele visueller Rhetorik und neue bildrhetorische Forschungen vorstellen;
— theoretische Grundlagen in der Rhetorik untersuchen;
— danach fragen, ob es so etwas wie einen Bildakt gibt;
— oder auch bildliche Mittel wie die Metapher in Rede und Dichtung analysieren.

Auch das innere Bild kann untersucht werden: etwa
— welche Rolle es beim Einstudieren einer Rede oder bei der Stimmarbeit spielt;
— und wie es auf die eigene Persönlichkeitsentwicklung Einfluss nimmt.

Titel und kurze Inhaltsbeschreibung (maximal 300 Wörter) bitte bis zum 1.März 2018 an Prof. Dr. Schirren und PD Dr. Nadia Koch an rhetorik@sbg.ac.at

Prof. Dr. Olaf Kramer: Die kurze Form und die Transformation der Kulturtechniken (Impulsvortrag mit anschließender Diskussion)

Vortrag und Diskussion im Rahmen der Tagung Kurz und gut! Kommunikation in den Geisteswissenschaften in Zeiten von Twitter, Slam und ‚alternativen Fakten‘

Die kurze Form und die Transformation der Kulturtechniken
Der aktuelle mediale Wandel und mit ihm der Trend zur Kürze beeinflussen auch das Lesen, das Schreiben und das Präsentieren in der Wissenschaft.

Welche Veränderungen ziehen neue Präsentationsformate und eine digitale Medienumwelt für das Reden und Schreiben in der Wissenschaftskommunikation nach sich?

Olaf Kramer (Eberhard-Karls-Universität Tübingen)
Katrin Lehnen (Justus-Liebig-Universität Gießen)

Um Anmeldung zur Tagung wird gebeten unter https://www.kurzundgut.org/PM_anmeldung/index.html

Call for Papers: Rhetorical Cultures: Mapping Global Publics and the Crossroads of Democracy

2nd Biennial International Rhetoric Workshop: “Rhetorical Cultures: Mapping Global Publics and the Crossroads of Democracy.”

When: July 4th-6th 2018.

Where: Ghent University – Department of Educational Studies. Ghent, Belgium.

As we prepare for the 2nd Biennial International Rhetoric Workshop (IRW), we invite international PhD students and emerging scholars to come together to consider the myriad ways that our contemporary and established traditions of rhetorical theory and criticism inform global flows of meaning-making. This year’s theme, “Rhetorical Cultures: Mapping Global Publics and the Crossroads of Democracy,” encourages broad-based reflection, inquiry, and collaboration, taking stock of the emergent rhetorical practices that shape and undergird the political world today in all of its contingency and heterogeneity.

The IRW is an international workshop that creates space for emerging and early-career rhetorical scholars and critics to participate with one another in an informal setting that facilitates engaging discussion, developing scholarship, and bridging communities. The workshop theme allows for broad interpretation, enabling scholars to pursue pertinent questions related but not limited to the suggested themes below. The central focus on rhetorical studies establishes the common terrain upon which such a cross-pollination of ideas and dialogues can open unique insights into the challenges of democracy in a globalized world.

This year’s workshop will take place at Ghent University in Belgium and will be organized by their Department of Educational Studies.This setting offers a fitting place to reflect on historical and contemporary questions pertaining to international currents and cross-cultural intersections of democratic practice and rhetorical cultures; proposals that speak to the conference theme are encouraged but certainly not required. In all, we invite you to participate in the 2nd IRW and look forward to reading the many exciting proposals that we hope this theme will inspire.

Suggested themes or guiding questions:

How to understand geographically structured cultures of rhetorical practices: their regional, national, and international negotiations.
How can rhetoric be introduced into educational settings and how can rhetorical analysis help inform educational research?
How rhetorical studies can contribute to the theoretical, critical, and conceptual understandings of public cultures and their formation.
What rhetorical practices and processes confront, complicate, or help to sustain democratic cultures within an increasingly globalized world.
How alternative forms of democratic practice can challenge power structures and build resistant movements.
What nascent identity-positions can emerge from transnational flows of bodies, beliefs, and communication practices as they move across borders and boundaries.
How rhetoric’s multifaceted, transnational intellectual history has crossed borders in its continuous engagement with democratic, philosophical, and aesthetic thought in and across global political settings.
How ideas of race, ethnicity, and otherness are rhetorically constructed and deployed as a political means of securing hegemonic conditions or undermining democratic processes
How colonial legacies haunt or complicate nascent rhetorical conceptions of global citizenship and the idea of a global community.
How LGBTQ activists’ rhetorical practices centered on queer worldmaking circulates or is contested in an increasingly globalized world.
How transnational feminisms impact and contest hegemonic practices within democratic spaces.
How physical and digital spaces inform and complicate rhetorical practices in our public cultures.
Please submit abstracts (250 words max) to: internationalrhetoricworkshop@gmail.com

Deadline for submissions extended: February 2nd, 2018

Applicants will hear back by early March.

MuseumsTalk „Die populistische Versuchung: Politik und Medien auf dem Holzweg“

Sehr geehrte Damen und Herren,

Populismus ist in aller Munde – nicht erst seit der Wahl Donalds Trumps zum US-Präsidenten. Medien, Politiker und Öffentlichkeit diskutieren erregt eine vermeintlich neue Erscheinungsform in der politischen Kommunikation. Doch neu ist sie nicht: Populismus gehört zur öffentlichen Debatte, auch und vor allem in der Demokratie. Die Komplexitätsdichte von Politik wird in der politischen Sprache populär verkürzt und reduziert. Diese Reduktionen wirken als Stereotypen in demokratischen Gesellschaften oft über Jahrzehnte hinweg erfolgreich. Was beim gegenwärtigen Populismus als neu empfunden wird, ist daher nicht so sehr die simplifizierende politische Rhetorik, sondern es sind die Botschaften, die damit verbunden werden – und die noch zudem erfolgreich wirken. Die Verunsicherung in den liberalen Medien und in der Öffentlichkeit kommt daher nicht nur aufgrund der aggressiven Rhetorik zustande, sondern mehr noch bezüglich der Inhalte, die damit „verkauft“ werden. Der bisherige Mainstream wird nunmehr konterkariert durch einen rechtspopularistischen Affront, der das tradierte Diskursbild des Öffentlichen durchbricht. Der MuseumsTalk Vechta will die Gründe für den Erfolg dieses neuen (alten) Populismus diskutieren und die Rolle und das ambivalente Zusammenspiel von Politik und Medien kritisch erörtern. Unsere Gäste sind:

  • Prof. Dr. Olaf Kramer, Universität Tübingen, Klaus Tschira Professur für Rhetorik und Wissenskommunikation
  • Laura Backes, Journalistin, arbeitet seit 2016 beim SPIEGEL im Ressort Deutschland II
  • Prof. Dr. Peter Nitschke, Professor für Wissenschaft von der Politik und Dekan der Fakultät II – Natur- und Sozialwissenschaften der Universität Vechta.

Der MuseumsTalk findet statt am Mittwoch, 15. November 2017 um 19.00 Uhr im Museum im Zeughaus Vechta. Die Moderation übernimmt Dr. Ulrich Kühn, Leiter der Kulturmagazine bei NDR Kultur und Moderator der Herrenhäuser Gespräche.

Der Eintritt zum Talk ist frei, um Anmeldung unter info@uni-vechta.de wird jedoch gebeten.

Ich freue mich auf Ihr Kommen und eine spannende Diskussionsrunde!

Mit freundlichen Grüßen

Prof. Dr. Burghart Schmidt
-Präsident der Universität Vechta-

der Universität Vechta in Kooperation mit dem Museum Vechta

Yes You Can

Yes You Can – Das Absolventenpodium

Wir freuen uns auf fünf Alumni der Rhetorik, die über ihren Einstieg und Werdegang im Berufsleben berichten werden! Im Anschluss dürfen die Studierenden Fragen an die Absolventinnen und Absolventen richten.

Laura Herrmann, Internal Communications Officer

Martina Klein, Autorin und Dozentin

Filip Njezic, Marketing Assistant

Lukas Ruchti, Executive Communications

Caterina Zanin, Head of Internal & Employer Brand Communications

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Rhetorik und Wissen: Wir können das dunkle Universum hören!

Seit Tausenden von Jahren schauen wir das Universum mit unseren Augen an. Aber über 99% des Universums sind dunkel und werden niemals mit elektromagnetischen Wellen beobachtet werden. Seit dem 14. September 2015 ist alles anders: Gravitationswellen wurden entdeckt! Prof. Dr. Karsten Danzmann hat maßgeblichen Anteil an neuesten bahnbrechenden astrophysikalischen Erkenntnissen. In seinem Vortrag schaut er weit in die Vergangenheit des Weltalls, macht Gravitationswellen hör- und die Kollision von Neutronensternen sichtbar.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Der Eintritt ist frei!