SaTüR: Visuelle Rhetorik

SaTüR 2018 in Salzburg: Visuelle Rhetorik

Von 1. bis 2. Juni 2018 finden in Salzburg die 10. Salzburg-Tübinger Rhetorikgespräche (SaTüR) statt.

  • Beginn: Freitag, 1. Juni ca. 14 Uhr
  • Ende: Samstag, 2. Juni mittags
  • Veranstaltungsort: Universität Salzburg, FB Altertumswissenschaften/Alte Residenz
  • Tagungsbeitrag 30 Euro (Studierende 15 Euro)

Wie in Tübingen bei den letzten SaTüR 2017 beschlossen, wollen wir über visuelle Rhetorik sprechen. Ähnlich wie bei den SaTüR 2016 sollen Veranstaltungen unterschiedlichen Formates möglich sein: Vorträge, auch ganze Panels, Workshops und anderes, je nach Ihren Vorschlägen.

Das Thema selbst gehört zu den zentralen Aufgaben der Rhetorik: wie kann neben dem und ohne den sprachlichen Code der analoge, also bildliche Code für die Überzeugung und affektische Beeinflussung genutzt werden?

Beiträge zu diesem Thema können also entweder
— Beispiele visueller Rhetorik und neue bildrhetorische Forschungen vorstellen;
— theoretische Grundlagen in der Rhetorik untersuchen;
— danach fragen, ob es so etwas wie einen Bildakt gibt;
— oder auch bildliche Mittel wie die Metapher in Rede und Dichtung analysieren.

Auch das innere Bild kann untersucht werden: etwa
— welche Rolle es beim Einstudieren einer Rede oder bei der Stimmarbeit spielt;
— und wie es auf die eigene Persönlichkeitsentwicklung Einfluss nimmt.

Titel und kurze Inhaltsbeschreibung (maximal 300 Wörter) bitte bis zum 1.März 2018 an Prof. Dr. Schirren und PD Dr. Nadia Koch an rhetorik@sbg.ac.at

Prof. Dr. Olaf Kramer: Die kurze Form und die Transformation der Kulturtechniken (Impulsvortrag mit anschließender Diskussion)

Vortrag und Diskussion im Rahmen der Tagung Kurz und gut! Kommunikation in den Geisteswissenschaften in Zeiten von Twitter, Slam und ‚alternativen Fakten‘

Die kurze Form und die Transformation der Kulturtechniken
Der aktuelle mediale Wandel und mit ihm der Trend zur Kürze beeinflussen auch das Lesen, das Schreiben und das Präsentieren in der Wissenschaft.

Welche Veränderungen ziehen neue Präsentationsformate und eine digitale Medienumwelt für das Reden und Schreiben in der Wissenschaftskommunikation nach sich?

Olaf Kramer (Eberhard-Karls-Universität Tübingen)
Katrin Lehnen (Justus-Liebig-Universität Gießen)

Um Anmeldung zur Tagung wird gebeten unter https://www.kurzundgut.org/PM_anmeldung/index.html

Call for Papers: Rhetorical Cultures: Mapping Global Publics and the Crossroads of Democracy

2nd Biennial International Rhetoric Workshop: “Rhetorical Cultures: Mapping Global Publics and the Crossroads of Democracy.”

When: July 4th-6th 2018.

Where: Ghent University – Department of Educational Studies. Ghent, Belgium.

As we prepare for the 2nd Biennial International Rhetoric Workshop (IRW), we invite international PhD students and emerging scholars to come together to consider the myriad ways that our contemporary and established traditions of rhetorical theory and criticism inform global flows of meaning-making. This year’s theme, “Rhetorical Cultures: Mapping Global Publics and the Crossroads of Democracy,” encourages broad-based reflection, inquiry, and collaboration, taking stock of the emergent rhetorical practices that shape and undergird the political world today in all of its contingency and heterogeneity.

The IRW is an international workshop that creates space for emerging and early-career rhetorical scholars and critics to participate with one another in an informal setting that facilitates engaging discussion, developing scholarship, and bridging communities. The workshop theme allows for broad interpretation, enabling scholars to pursue pertinent questions related but not limited to the suggested themes below. The central focus on rhetorical studies establishes the common terrain upon which such a cross-pollination of ideas and dialogues can open unique insights into the challenges of democracy in a globalized world.

This year’s workshop will take place at Ghent University in Belgium and will be organized by their Department of Educational Studies.This setting offers a fitting place to reflect on historical and contemporary questions pertaining to international currents and cross-cultural intersections of democratic practice and rhetorical cultures; proposals that speak to the conference theme are encouraged but certainly not required. In all, we invite you to participate in the 2nd IRW and look forward to reading the many exciting proposals that we hope this theme will inspire.

Suggested themes or guiding questions:

How to understand geographically structured cultures of rhetorical practices: their regional, national, and international negotiations.
How can rhetoric be introduced into educational settings and how can rhetorical analysis help inform educational research?
How rhetorical studies can contribute to the theoretical, critical, and conceptual understandings of public cultures and their formation.
What rhetorical practices and processes confront, complicate, or help to sustain democratic cultures within an increasingly globalized world.
How alternative forms of democratic practice can challenge power structures and build resistant movements.
What nascent identity-positions can emerge from transnational flows of bodies, beliefs, and communication practices as they move across borders and boundaries.
How rhetoric’s multifaceted, transnational intellectual history has crossed borders in its continuous engagement with democratic, philosophical, and aesthetic thought in and across global political settings.
How ideas of race, ethnicity, and otherness are rhetorically constructed and deployed as a political means of securing hegemonic conditions or undermining democratic processes
How colonial legacies haunt or complicate nascent rhetorical conceptions of global citizenship and the idea of a global community.
How LGBTQ activists’ rhetorical practices centered on queer worldmaking circulates or is contested in an increasingly globalized world.
How transnational feminisms impact and contest hegemonic practices within democratic spaces.
How physical and digital spaces inform and complicate rhetorical practices in our public cultures.
Please submit abstracts (250 words max) to: internationalrhetoricworkshop@gmail.com

Deadline for submissions: January 15th, 2018

Applicants will hear back by early March.

MuseumsTalk „Die populistische Versuchung: Politik und Medien auf dem Holzweg“

Sehr geehrte Damen und Herren,

Populismus ist in aller Munde – nicht erst seit der Wahl Donalds Trumps zum US-Präsidenten. Medien, Politiker und Öffentlichkeit diskutieren erregt eine vermeintlich neue Erscheinungsform in der politischen Kommunikation. Doch neu ist sie nicht: Populismus gehört zur öffentlichen Debatte, auch und vor allem in der Demokratie. Die Komplexitätsdichte von Politik wird in der politischen Sprache populär verkürzt und reduziert. Diese Reduktionen wirken als Stereotypen in demokratischen Gesellschaften oft über Jahrzehnte hinweg erfolgreich. Was beim gegenwärtigen Populismus als neu empfunden wird, ist daher nicht so sehr die simplifizierende politische Rhetorik, sondern es sind die Botschaften, die damit verbunden werden – und die noch zudem erfolgreich wirken. Die Verunsicherung in den liberalen Medien und in der Öffentlichkeit kommt daher nicht nur aufgrund der aggressiven Rhetorik zustande, sondern mehr noch bezüglich der Inhalte, die damit „verkauft“ werden. Der bisherige Mainstream wird nunmehr konterkariert durch einen rechtspopularistischen Affront, der das tradierte Diskursbild des Öffentlichen durchbricht. Der MuseumsTalk Vechta will die Gründe für den Erfolg dieses neuen (alten) Populismus diskutieren und die Rolle und das ambivalente Zusammenspiel von Politik und Medien kritisch erörtern. Unsere Gäste sind:

  • Prof. Dr. Olaf Kramer, Universität Tübingen, Klaus Tschira Professur für Rhetorik und Wissenskommunikation
  • Laura Backes, Journalistin, arbeitet seit 2016 beim SPIEGEL im Ressort Deutschland II
  • Prof. Dr. Peter Nitschke, Professor für Wissenschaft von der Politik und Dekan der Fakultät II – Natur- und Sozialwissenschaften der Universität Vechta.

Der MuseumsTalk findet statt am Mittwoch, 15. November 2017 um 19.00 Uhr im Museum im Zeughaus Vechta. Die Moderation übernimmt Dr. Ulrich Kühn, Leiter der Kulturmagazine bei NDR Kultur und Moderator der Herrenhäuser Gespräche.

Der Eintritt zum Talk ist frei, um Anmeldung unter info@uni-vechta.de wird jedoch gebeten.

Ich freue mich auf Ihr Kommen und eine spannende Diskussionsrunde!

Mit freundlichen Grüßen

Prof. Dr. Burghart Schmidt
-Präsident der Universität Vechta-

der Universität Vechta in Kooperation mit dem Museum Vechta

Yes You Can

Yes You Can – Das Absolventenpodium

Wir freuen uns auf fünf Alumni der Rhetorik, die über ihren Einstieg und Werdegang im Berufsleben berichten werden! Im Anschluss dürfen die Studierenden Fragen an die Absolventinnen und Absolventen richten.

Laura Herrmann, Internal Communications Officer

Martina Klein, Autorin und Dozentin

Filip Njezic, Marketing Assistant

Lukas Ruchti, Executive Communications

Caterina Zanin, Head of Internal & Employer Brand Communications

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Rhetorik und Wissen: Wir können das dunkle Universum hören!

Seit Tausenden von Jahren schauen wir das Universum mit unseren Augen an. Aber über 99% des Universums sind dunkel und werden niemals mit elektromagnetischen Wellen beobachtet werden. Seit dem 14. September 2015 ist alles anders: Gravitationswellen wurden entdeckt! Prof. Dr. Karsten Danzmann hat maßgeblichen Anteil an neuesten bahnbrechenden astrophysikalischen Erkenntnissen. In seinem Vortrag schaut er weit in die Vergangenheit des Weltalls, macht Gravitationswellen hör- und die Kollision von Neutronensternen sichtbar.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Der Eintritt ist frei!

Tagung „Journalismus auf Augenhöhe“

Tagung „Journalismus auf Augenhöhe“ der Schader Stiftung

Gerne möchten wir Sie einladen, an einem innovativen Projekt teilzunehmen:
Journalistinnen, Journalisten, Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen suchen in gemeinsamen Arbeitsgruppen nach Antworten auf die aktuellen Herausforderungen des Journalismus. Übergreifende Themen sind die Glaubwürdigkeit der Medien, Kritik am Mainstream, journalistische Haltung und Transparenz.

Diese werden anhand konkreter Fragen wie der Berichterstattung über Flüchtlinge, dialogischer Formen im Internet, subjektiver Kommunikationsstile und der Ansprache von (jungen) Nicht-Lesern diskutiert. Ein Schwerpunkt sind neue Formen der Subjektivität als Ausdruck eines veränderten Verhältnisses zwischen Journalismus und Publikum.

Wir wollen in Workshops konkrete Konzepte für die Praxis und Fragen an die Forschung erarbeiten. Neu an dem Konzept ist die enge Verzahnung von Wissenschaft und Praxis. Eine Podiumsdiskussion und ein Kamingespräch mit Armin Wolf, ORF, runden das Programm ab.

Geladen sind wichtige Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft und Praxis – aber auch junge, kreative Köpfe. Für Impulsreferate haben unter anderem Journalistinnen und Journalisten von Rundfunkanstalten (rbb, SWR, ORF) sowie Print- und Onlinemedien (Süddeutsche Zeitung, die tageszeitung, Sächsische Zeitung) und Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen (Freie Universität Berlin, Universitäten Mainz und Tübingen) zugesagt.

Veranstalter der Tagung sind die Schader-Stiftung und die Professur für Journalistik und Kommunikationswissenschaft der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt.

Das Programm zur Tagung ist im Downloadbereich abrufbar. Wir freuen uns schon jetzt auf Ihre Zusage.

Übernachtungsmöglichkeit: H+ Hotel in Darmstadt zum Preis von 79 Euro einschließlich Frühstücksbuffet. Der Tagungsort Schader-Stiftung ist zu Fuß erreichbar. Die Zimmer können zu dem genannten Preis unter dem Stichwort LPR Hessen bis zum 3. November 2017 abgerufen werden (begrenztes Kontingent).

Auszug aus dem Programm:

Freitag, 24. November, 16-18 Uhr

Die Vielfalt der Perspektiven. Objektivität neu denken

Impulse:

Barbara Junge, taz, die tageszeitung, Berlin

Prof. Dr. Olaf Kramer, Universität Tübingen

Moderation: Ulrike Pfeil, Schwäbisches Tagblatt, Tübingen

 

Kostenlos anmelden unter https://www.schader-stiftung.de/veranstaltungen/aktuell/artikel/journalismus-auf-augenhoehe-das-publikum-die-glaubwuerdigkeit-und-die-neuen-kommunikationsstile/

Nachlese Bundestagswahl 2017: Debattenkultur oder Propaganda? (VRdS Regionalkonferenz Baden-Württemberg)

Die VRdS Regionalgruppe Baden-Württemberg lädt am 4. November 2017 zu ihrer diesjährigen Regionalkonferenz zum Thema „Debattenkultur oder Propaganda“ nach Stuttgart ein. Die Präsidentin des VRdS, Jacqueline Schäfer, wird die Konferenz mit einem Vortrag zum Thema „Debattenkultur“ eröffnen und dabei beleuchten, inwieweit der Bundestagswahlkampf 2017 von sachlichen, argumentativ starken und unterscheidbaren Debatten geprägt war – oder nicht. Unter einem ganz anderen Aspekt betrachtet Professor Dietmar Till vom Seminar für Allgemeine Rhetorik der Universität Tübingen die momentane politische Diskussion: Er geht in seinem Beitrag der Frage nach, welche Rolle Propaganda in der politischen Diskussion spielt, welche Grundvoraussetzungen Propaganda erst möglich machen und wie sich propagandistische Elemente im Verlauf der Zeit entwickelt und verändert haben. Nach beiden Vorträgen gibt es die Möglichkeit zum Meinungsaustausch, zum Nachfragen und zur Diskussion. Zu dieser in Zeiten von Populismusvorwürfen, „fake news“ und verbreiteter Medienkritik hochaktuellen Veranstaltung laden wir die Mitglieder des VRdS herzlich ein. Interessierte Gäste sind ebenso willkommen wie Studenten des Rhetorikseminars in Tübingen, der Kommunikationswissenschaft der Universität Hohenheim sowie Mitglieder des Berufsverbandes der Sprecherzieher Baden-Württemberg und der Deutschen Gesellschaft für Sprecherziehung und Sprachwissenschaft. Die Konferenz will durch diese Öffnung einen Beitrag zur engeren Verzahnung zwischen Theorie und Praxis leisten und auch angehenden Redenschreibern und Kommunikatoren einen Mehrwert bieten.

Für die Mitglieder des VRdS besteht außerdem die Möglichkeit, nach einer Mittagspause ab 14.00 mit der Präsidentin des VRdS und den Regionalgruppenleitern Baden-Württemberg bei einem zwanglosen Beisammensein Anregungen, Wünsche oder Kritik intern zu diskutieren.
Mitglieder aus anderen Regionalgruppen sind herzlich willkommen.

Da die Zahl der Plätze begrenzt ist, bitten wir um Anmeldung per E-Mail bis zum 30.10.2017 an johann.scheidner@vrds.de oder gerd.heimisch@vrds.de
Wir würden uns freuen, Sie am 4. November in Stuttgart begrüßen zu können.

Mitgliedervollversammlung

Wir laden unsere Mitglieder zur jährlichen Vollversammlung ein!

In diesem Jahr stehen Neuwahlen an.

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Tagung „Sprechkultur“

Öffentliche Tagung zur Mündlichkeit in den Medien, der Rhetorik und Sprechkunst an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Sprechwissenschaft und Sprecherziehung (DGSS)
28.–30. September 2017

Sprechkultur ist der zentrale Begriff der Fachtagung in Stuttgart. Wir kommunizieren in verschiedenen Situationen miteinander und überall sind wir eingebunden in ganz spezifische Sprechkulturen, im Unternehmen, in der Politik oder auch im Freundeskreis. Zudem ist die Art und Weise, wie wir miteinander sprechen, immer auch kulturell geprägt. Schließlich geht es auch um das Sprechen in der Kunst, das gestaltend in unsere Kultur hineinwirkt.

Die Fachtagung Sprechkultur umfasst wissenschaftliche Vorträge, Podiumsdiskussionen und Workshops zu Sprechkompetenz und Kommunikationsverhalten im rhetorischen, künstlerischen und medialen Kontext und bietet aktuelle Impulse und Austauschmöglichkeiten
– für Kulturschaffende, Sprechwissenschaftlerinnen und Sprechwissenschaftler, Sprecherzieherinnen und Sprecherzieher, Studierende und alle, die sich für mündliche Kommunikation interessieren.

Organisiert wird die Tagung vom Institut für Sprechkunst und Kommunikationspädagogik an der HMDK Stuttgart in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Sprechwissenschaft und Sprecherziehung (DGSS).

Wir laden Sie herzlich zu unserer Fachtagung nach Stuttgart ein!

Anmeldung und Preise:

https://www.hmdk-stuttgart.de/veranstaltungen/tagung-sprechkultur/teilnahme/anmeldung-und-preise/